Typen und Beispiele für Leasing

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Leasing ist eine alte Finanzierungsmethode, die mittlerweile in der ganzen Welt an Beliebtheit gewinnt. Der Leasingvertrag ist rechtlich gesehen kein Verkauf des Objekts, sondern ein Verkauf des Nießbrauchs (das Recht zur Nutzung des Objekts) für einen bestimmten Zeitraum. Darunter befinden sich zwei Parteien, von denen eine der Eigentümer oder Leasinggeber des Vermögenswerts ist und andere der Leasingnehmer oder die Partei, die den Vermögenswert als Leasingobjekt erhält. Der Leasingnehmer nimmt den Vermögenswert für einen bestimmten Zeitraum zur Nutzung und leistet Mietzahlungen. Das Eigentum an dem Vermögenswert verbleibt beim Leasinggeber, es befindet sich jedoch im Besitz des Leasingnehmers und das Nutzungsrecht geht auch auf den Leasingnehmer über.

Es gibt verschiedene Arten. Die zwei grundlegenden Arten von Leasing sind: Finance Lease und Operating Lease. Diese werden im Folgenden erklärt:

(1) Finanzierungsleasing: Im Rahmen des Finanzierungsleasings werden alle Risiken und Chancen, die mit dem Eigentum des Vermögenswerts verbunden sind, auf den Leasingnehmer übertragen. Das Eigentum oder der Titel kann übertragen werden oder nicht. Ein Finanzierungsleasing ähnelt einem Mietkaufvertrag. Im Rahmen des Finanzierungsleasings ist der Leasingnehmer nach Zahlung einer vereinbarten Anzahl von Raten berechtigt, eine Option auszuüben, um Eigentümer des Vermögens zu werden.

Beispiel:

Angenommen, die AB-Gesellschaft nimmt ein neues Automobil für drei Jahre in Pacht. Nehmen Sie außerdem an, dass die Firma AB nach drei Jahren ohne zusätzliche Kosten in den Besitz des Fahrzeugs gerufen wird. Hier wird nicht nur das Fahrzeug gemietet, sondern auch die AB-Gesellschaft nutzt den Mietvertrag als Mittel zur Finanzierung des Automobils. Diese Art wird als Capital Lease oder Finance Lease bezeichnet.

(2) Operating Lease: Gemäß dem International Accounting Standard (IAS-17) handelt es sich bei dem Operating-Leasingverhältnis nicht um ein Finanzierungsleasing. Im Rahmen des Operating-Leasingverhältnisses gewährt der Leasinggeber dem Leasingnehmer das Recht, den Vermögenswert oder das Grundstück für einen bestimmten Zeitraum zu nutzen. Risiken und Chancen, die mit dem Eigentum verbunden sind, verbleiben jedoch bei dem Leasingnehmer.

Beispiel:

Nehmen Sie an, dass MY Unternehmen eine komplette 6. Etage im mehrstöckigen Eden Tower besitzt. Nehmen Sie weiter an, dass MY Unternehmen einige Räume dieser Etage an die XY Corporation vermietet.

Wenn nun der Wert dieses Gebäudes aufgrund einer guten Geschäftstätigkeit steigt, kann der Leasinggeber, d. H. MY-Unternehmen, von dieser Erhöhung profitieren, indem er entweder die Zimmer verkauft oder den Mietbetrag erhöht. Wenn dagegen das Gebäude an Wert verliert, werden auch die MY-Unternehmen am Verlust leiden. Diese Art von Leasing wird als Operating-Leasing bezeichnet.

Neben diesen beiden Hauptarten werden im Folgenden einige andere Arten von Leasing erläutert:

(3) Sale and Lease Back: Bei einem Sale-and-Lease-Back-Vertrag wird ein Vermögenswert zunächst an das Finanzinstitut verkauft. Der Verkauf erfolgt zum echten Marktwert. Danach wird der Vermögenswert als Leasingvertrag zurückgenommen. Diese Art von Leasing ist für diejenigen Unternehmen von Vorteil, die in ihrem Abschluss keine hohen Schuldenstände aufweisen möchten.

(4) Capital Lease: Diese Art von Leasing wird durch das Financial Standard Board geregelt, das in Pakistan nicht anwendbar ist. Wenn der Leasingnehmer einen Leasinggegenstand erwirbt, bilanziert er diesen gleichzeitig als Verbindlichkeit im Abschluss.

(5) Leveraged Lease: Diese Art von Leasing umfasst drei Parteien, darunter einen Kreditgeber, einen Leasinggeber und einen Leasingnehmer. Der Darlehensgeber und der Leasinggeber sammeln gemeinsam die Hände, um den Vermögenswert zu kaufen. Der erworbene Vermögenswert wird dann im Leasingverhältnis an den Leasingnehmer weitergegeben. Der Mieter leistet periodische Zahlungen an den Leasinggeber, der seinerseits an den Kreditgeber leistet.

(6) grenzüberschreitendes Leasing: Es bedeutet, Leasingverträge in anderen Ländern zu betreiben. Diese Art von Leasing ist unter den gegenwärtigen Umständen sehr schwierig. Die Gründe dafür sind, dass im Ausland unterschiedliche Bilanzierungs-, Steuer- und Nebenkriterien gelten. Auch die Steuervorschriften sind von Land zu Land unterschiedlich. Es stellt sich also ein großes Problem, wie ein solcher Leasingvertrag im Finanzbogen dargestellt werden kann.

Wie bei den jüngsten Entwicklungen werden jedoch die Bilanzierungsverfahren für alle Positionen auf der ganzen Welt durch die International Accounting Standards ähnlich gemacht, und es ist zu hoffen, dass grenzüberschreitendes Leasing in naher Zukunft rasch florieren wird.

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Source by Arfan Ul Haq

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